Ein Kätzchen kommt ins Haus 
                                     

 


 INHALT
 

 Die folgenden Punkte solltest du bedenken
Auswahl
Wieviele Katzen? Eine oder mehr?
Welches Geschlecht
Impfungen
Ausstattung
Erziehung
Sicherheit
Ein Spielkamerad muss her
Linktipps





Die folgenden Punkte
solltest du bedenken
 

Warum möchtest du eine Katze haben?

Wünschst du dir einen Gefährten, willst du züchten oder willst du deine Katze bei einer Ausstellung präsentieren?

Gibt es bereits ein anderes Haustier? Passt eine Katze dazu?

Ist die Wohnungssituation dafür geeignet? (Reine Wohnungskatzen sollten ihrem Temeperament entsprechend,  genügend Platz haben. Für Draußenkatzen sind stark befahrene Straßen gefährlich)

Wer kümmert sich um die Katze?

Kannst du dir die Tierarztkosten leisten?

Hat ein Familienmitglied eine Tierhaarallergie bzw. leidet unter Asthma?

Das einzige Tier, das garantiert völlig pflegeleicht ist und niemals für Unordnung sorgt, ist ein Stofftier! Ein lebendes Wesen wird immer auch mal etwas kaputt oder schmutzig machen. Bist du bereit, ein Häufchen auf dem Teppich oder Erbrochenes mit gelassener Ruhe zu entfernen, über zerfetzte Vorhänge oder zerkratzte Tapeten hinwegzusehen oder die Haare auf dem Sofa zu ertragen? Ein Tier bleibt immer ein Tier und kann sich nicht gegen seine Natur an Ihre Vorstellungen anpassen.

Kannst du damit leben, wenn sich deine Katze nicht als eine Schmusekatze entpuppt, die im Bett oder auf Ihrem Schoß kuschelt, sondern lieber alleine auf dem Sofa oder in ihrem Kratzbaum liegt?

Was geschieht mit der Katze, wenn du verreisen möchtest?

Ist dir bewusst, dass eine Katze über 20 Jahre alt werden kann, und dass das Tier während der letzten Lebensjahre ganz besonders viel Zuneigung und unter Umständen auch teure Tierarztbesuche benötigt? Wenn du nicht bereit bist, ein Tier mit allen Konsequenzen bis zur letzten Minute seines Lebens zu begleiten, dann sei bitte so fair und verzichte darauf, zum Lebensmittelpunkt eines hilflosen Tiers zu werden.


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Auswahl

Als Familienkatze eignet sich die gute alte europäische Hauskatze wohl am besten. Eine kurzhaarige Katze zu halten, bedeutet viel weniger Haarpflege. Das Haar dunkler Katzen fällt auf den Polstermöbeln und auf schwarzer Kleidung viel weniger auf. Exotische Katzen wie Burmesen, Siamesen und Perser sind ebenfalls gute Hausgenossen, jede auf ihre eigene Art. Die langhaarigen Katzen brauchen viel Fellpflege und einen erhöhten Einsatz des Staubsaugers! Siamesen/Burmesen sind sehr temperamentvoll. Wenn Du Dir eine ganz bestimmte Rasse wünschst, suche am besten jemanden, der bereits eine solche Katze besitzt. In direktem Kontakt mit dem Tier siehst Du am ehesten, wie diese zu dir passt.


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Wie viele Katzen - eine oder mehr?

Vieles spricht für ein Katzenpärchen, wobei es sich nicht unbedingt um ein männliches und ein weibliches Tier handeln muss. Die meisten Hauskatzen werden kastriert, und das Geschlecht spielt dann - zumindest in dieser Beziehung - keine große Rolle mehr. Zwei Katzen leisten einander gegenseitig Gesellschaft, besonders wenn man sie tagsüber - beruflich bedingt - allein lassen muss. Im Kätzchenalter können sie zusammen spielen, und wenn sie älter werden, können sie einander helfen, falls ihr Territorium von einer unfreundlichen Katze aus der Nachbarschaft bedroht wird


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Welches Geschlecht?

Obschon Du Deine Katze höchstwahrscheinlich später kastrieren lassen wirst, solltest Du Dir zuerst überlegen, welchen Geschlechts sie sein sollte. Die Kastration eines Katers ist billiger als der entsprechende Eingriff bei einer Kätzin. Der Kater wird normalerweise etwas größer, was als Vor- oder Nachteil empfunden werden kann. Wenn Blasenerkrankungen (z.B. Harnsteine) auftreten, ist die Krankheit beim Kater unter Umständen bedrohlicher, da schwieriger zu behandeln als bei der Kätzin. Weibliche Katzen können sanfter sein. Die Kastration kostet mehr, und die Katze wird vorher vielleicht einmal Junge werfen.


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Impfungen

Impfungen sind unerlässlich. Grundimmunisierungen gegen Katzenseuche und infektiösen Schnupfen müssen meist nach einem Monat und auf alle Fälle jährlich oder alle zwei Jahre wiederholt werden. Wenn Du in einem tollwutverseuchten Gebiet wohnst oder mit Deiner Katze ins Ausland fahren willst, musst Du außerdem die Katze gegen Tollwut impfen lassen. Auch diese Impfung muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.


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Ausstattung

Bürste, Ess- und Trinknapf
Katzenhöhle oder Katzenkorb
Kratzbaum
Katzentoilette
Transportbox
Spielzeug


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Erziehung

Ein Wort von dem man, wenn die Katze noch so klein und süß ist am liebsten gar nichts hören möchte. Aber gerade in den ersten Monaten ist die Erziehung wichtig, da die Katze, wenn sie jung ist, am schnellsten lernt.
Oder möchtest du dass deine Katze, die sehr schnell groß und schwer wird, immer noch in der Gardine oder an Ihrer Hose hängt und an diesen und dem Sofa hochklettert statt springt ?
Sich die Krallen an deiner in schweißtreibender Arbeit angekleisterten schönen Tapete, deinem teuren Teppich oder sogar an deinen schönen Möbeln wetzt ?
Sich am gedeckten Tisch bedient oder dich beißt, weil sie denkt es gehört zum Spiel ? .........
Auf diese Verhaltensweisen wird kein Katzenbesitzer wert legen und diese auf Dauer dulden bzw. ertragen.
Bleibe bei deinen Verboten der Katze gegenüber von Anfang an konsequent, das ist die einfachste Methode bei der Erziehung einer Katze.


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Sicherheit

Zur Schaffung von Sicherheit gehört u.a. auch die Beseitigung der Gefahrenquellen. Hierzu gehören z.B. offen stehende Putzmittel, Medikamente, scharfe Gegenstände, unabgedeckte Wassertonnen im Garten, nicht gesicherte Balkons, auf kipp stehende Fenster, offene Toilettendeckel, Stromkabel, giftige Pflanzen, Kakteenstachel, gefüllte Badewannen, offene Wasch- und Spülmaschinen, Bienen, Kunststoff- und Plastikstückchen, Glasscherben, Holzsplitter, heiße Herdplatten ...
eine fast unlösbare Aufgabe, denn alle Gefahren können unmöglich beseitigt, sondern höchstens eingegrenzt werden.


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Ein Spielkamerad muss her?

Zunächst ist zu überlegen, ob ein Jungtier, ein gleichaltriges oder ein älteres als Partner geeignet wäre. Es gibt kein Patentrezept, nur Erfahrungswerte. Nicht immer wird ein Jungtier akzeptiert, ein genereller Welpenschutz besteht bei Katzen nicht. Eine träge Katzenoma wird sich von einem kleinen Wildfang vielleicht genervt fühlen, zwei Kater können sich in Rivalitätskämpfe verstricken, auch wenn sie kastriert sind.

Hier gilt: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Dabei spielen Rasse und Aussehen keine Rolle, auf das Wesen kommt es an. Beide sollten von ähnlichem Temperament sein – aber auch da gibt es wie bei uns Menschen den Fall, dass die Chemie nicht stimmt – sie können sich einfach nicht riechen.


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Hier noch ein paar nützliche Links zum Thema  

Fellpflege 

Erziehung 

Gesundheit 

Sicherheit 

Eingewöhnung

Katzennamen

 

 Und jetzt viel Spass mit euren Fellnasen !

 

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